Wohnen

Frankfurt wächst und das trifft auch auf unseren Stadtteil zu. Harheim-Nord ist inzwischen fast komplett fertiggestellt. Harheim-Süd ist nahezu komplett bebaut, so dass die Fertigstellung der Straßen und Bürgersteige im Frühjahr 2018 begonnen werden soll.

Im Urnbergweg stehen schon die ersten der 85 Wohneinheiten, die im Laufe des Jahres 2018 gebaut werden.

Trotz dieser hohen Bautätigkeit nicht nur in Harheim, sondern in ganz Frankfurt, fehlen stadtweit derzeit rd. 23.000 Wohnungen. Dies wird für jeden spürbar, der umziehen möchte oder muss, weil die Familiengröße sich verändert oder weil man näher zu seiner Arbeitsstelle ziehen möchte. Wer aktuell eine Wohnung oder ein Haus zu mieten sucht, findet je nach Suchkriterium (Größe oder Ausstattung der Wohnung) in Harheim, aber auch in den benachbarten Stadtteilen, kein Angebot.

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Wer in der Trefferliste vielleicht ein interessantes Objekt gefunden hat, wird abgeschreckt, da der Preis zu hoch ist. In den vergangenen Jahren sind die Mieten, aber auch die Preise/qm für Baugrundstücke immens gestiegen. Bezahlbarer Wohnraum ist kaum entstanden. Auch bei der Planung der Baugebiete in Harheim wurde vor 20 Jahren nicht darauf geachtet, dass es eine Mischung zwischen hochpreisigen Grundstücken für Einfamilienhäuser und bezahlbarem mehrgeschossigem Wohnungsbau gibt. Die einzige Möglichkeit für Familien mit Kindern, die über einen „Normalverdienst“ verfügen, sich den Wunsch von einem Eigenheim zu verwirklichen, war das Angebot von Erbpachtgrundstücken zu nutzen.

Aus Sicht der SPD besteht die Notwendigkeit, zunehmend mehr und zunehmend günstigeren Wohnraum in Frankfurt anzubieten. Hier muss man auch über Flächen sprechen, die im Augenblick noch einer anderen Nutzung unterliegen. So hat sich die SPD im Frankfurter Norden über einen langen Zeitraum konstruktiv mit dem Für und Wider einer Bebauung der landwirtschaftlichen Flächen im Frankfurter Norden beschäftigt. Das Ergebnis der Analyse kann dem angehängten Dokument entnommen werden.

 (zuletzt geändert 3.1.2018 KL)