Mobilität

Mobilität hat heutzutage viele Facetten. Während für manche das Auto das alleinige Fortbewegungsmittel ist und somit auch das Interesse an Parkmöglichkeiten direkt am Zuhause hoch ist, setzen inzwischen viele auf andere Fortbewegungsmittel.

Grundsätzlich befürwortet die Harheimer SPD einen kostengünstigen und verlässlichen öffentlichen Personen-Nahverkehr. Die S6 und die Linie 25 beweisen uns tagtäglich das Gegenteil. Mobilität muss in öffentlicher Hand bleiben, neoliberale Ansätze, die vornehmlich aus Spargründen vorangetrieben werden, führen zu den vorliegenden Ergebnissen: Unpünktlichkeit oder Ausfälle von Bussen und Bahnen, schlecht bezahlte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit deren Arbeitsschutz es nicht zu genau genommen wird.

Gerade im Frankfurter Norden müssen die Verbindungen zwischen den Stadtteilen optimiert werden (Harheim – Frankfurter Berg, Harheim-Berkersheim, Harheim-Nieder-Eschbach) und auch die Verbindungen zu den Nachbarkommunen, wie Bad Homburg oder Bad Vilbel, die für viele Anlauforte für Arztbesuche oder Einkäufe sind. Hier begrüßt die Harheimer SPD als Ergänzung zum bestehenden RMV-Tarif eine entfernungsabhängige Bepreisung nur beim Übergang in Nachbarkommunen respektive andere Tarifzonen. Eine grundsätzliche entfernungsabhängige Bepreisung im Stadtgebiet Frankfurt (abgesehen von der Kurzstrecke) lehnt die Harheimer SPD kategorisch ab und wird dies entsprechend vertreten. Für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger muss verstärkt auf ein Seniorenticket gesetzt werden für die Wege im Stadtteil als auch für die Wege in die Innenstadt.

Auf der Bleiche gibt es einen genehmigten und ausgewiesenen Platz für Car-Sharing, bereits vor zwei Jahren von der SPD  beantragt. Während in anderen Stadtteilen viele ein Auto nur noch gelegentlich benötigen und am Car-Sharing teilnehmen, hat sich für Harheim noch kein Anbieter gefunden, auch wenn die Nachfrage in Harheim da ist. Hier muss nachgearbeitet werden.

Das Radwegenetz ist auszubauen. Der Lückenschluss zwischen Nieder-Erlenbach und Bonames muss erfolgen. Ein Radweg zur S6 nach Berkersheim führt zu mehr Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer.

Beim künftigen 4-gleisigen Bauvorhaben ist zu berücksichtigen, dass die Querung der Gleise und ein Aufgang zum Bahnsteig vernünftig geplant werden. Kurze Wegstrecken müssen die Maßgabe bleiben, ein barrierefreier Zugang für alle und die Sicherheit am Tag und in der Nacht müssen gewährleistet werden.